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Der nackte Wahnsinn
Eine Farce in drei Akten von Michael Frayn
 
 
»Von hinten war es komischer als von vorne«, befand Michael Frayn, als er von der Seitenbühne aus die Aufführung eines seiner Stücke sah. Und schrieb daraufhin mit »Der nackte Wahnsinn« eine Kultkomödie:
  
Es herrscht das pure Chaos: Eine zweitklassige Theatertruppe steht mit ihrem Stück »Nackte Tatsachen« unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt. Die Darstellerin der Haushälterin vergisst zum x-ten Mal ihr Requisit, der Altmime muss ständig vom Alkoholkonsum abgehalten werden und die Jüngste hat schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren. Kein Wunder also, dass allmählich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen...
Doch, oh Theaterwunder, trotz aller Pannen kommt es irgendwie doch noch zur Premiere. Die Truppe geht mit ihrem Stück auf Tournee. Bald aber finden die Eifersüchteleien und Streitigkeiten der Darsteller nicht mehr nur hinter, sondern auch auf der Bühne statt. Zunächst versuchen sie zwar noch, für das Publikum den Schein der Normalität zu wahren, doch gegen Ende der Tournee entgleitet ihnen vollends die Kontrolle. Die Aufführung versinkt im Chaos. Es geht auf der Bühne genauso irrwitzig zu wie dahinter – der nackte Wahnsinn!
  
Vergessene Texte, verpasste Auftritte, klemmende Kulissentüren, schwierige Schauspieler, Techtelmechtel: Wer schon immer wissen wollte, was auf und hinter der Bühne vor der Premiere und während der Vorstellungen los ist, kommt bei dieser temporeichen Komödie garantiert auf seine Kosten!
  
»Der nackte Wahnsinn«, von P. Bogdanovich 1992 verfilmt, ist eines der meistgespielten Stücke auf deutschen Bühnen.
 
 
 

 

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